In meiner ganzen akademischen und beruflichen Laufbahn ging es mir immer darum, Menschen dabei zu begleiten, Lösungen auf Herausforderungen zu finden, über sich hinauszuwachsen, Zukunft neu zu denken und neue, vielleicht unkonventionelle Wege zu beschreiten und dabei die Fülle des Lebens zu entdecken. Dabei leitete mich stets das Interesse an der individuellen Vielfalt und den unterschiedlichen Perspektiven von Menschen auf das Dasein.

Nach meinem Studium in Geografie und Klimawissenschaften und Erfahrungen als Ingenieurin für Naturgefahren, absolvierte ich den Nachdiplomstudiengang in Internationaler Zusammenarbeit an der ETH Zürich, welches ein einjähriger Arbeitsaufenthalt in Nepal beinhaltete. Dieser führte zu meinem Doktorat in Geografie und nachhaltiger Entwicklung an der Universität Bern. Dafür suchte ich zusammen mit Bäuerinnen und Bauern nach Wegen, wie sie ihre landwirtschaftlichen Praktiken an veränderte klimatische Bedingungen anpassen können. Auch beim anschliessenden Aufbau eines ähnlich gelagerten Programms für die Entwicklungsorganisation Helvetas ging es neben biologisch-landwirtschaftlichen Fragen für mich immer auch darum, was Menschen antreibt und motiviert, Altbekanntes, vielleicht nicht mehr Zielführendes, hinter sich zu lassen und Neues auszuprobieren.

Während der Doktorarbeit habe ich mit zahlreichen Beteiligten in der Schweiz (Universität, NGOs, Händler) und in Nepal (Mitarbeiter, Bauern, Regierungsangestellten) in einem vernetzten interkulturellen Kontext gearbeitet. Dies weckte mein vertieftes Interesse und bereicherte und schärfte mein Verständnis für die Vielfalt an Unternehmens- und Kommunikationskulturen auf der Organisationsebene, aber auch für die unterschiedlichen Handlungsmotivationen von Individuen. Daher schloss ich ein Studium in Change und Innovation Management an der HSG St. Gallen an. Um Menschen und Institutionen auch individuell und nachhaltig bei ihren Veränderungsprozessen zu begleiten, bildetet ich mich zum Integralen Master Coach bei Integral Coaching Canada (ICF akkreditiert).

Heute arbeite ich als Partnerin mit der Organisationsberatung PfyfferSchmid&Partner zusammen. Daneben bin ich Co-Gründerin von Alpine Azure (vormals Women on Ice). Wir verbinden Alpinerfahrungen mit Coaching und der Stärkung der emotionalen Intelligenz. Unsere Zielgruppe sind Individuen, Teams und Organisationen, welche in einem ausseralltäglichen Rahmen bewusst einen ersten konkreten Schritt zu der persönlichen Weiterentwicklung im privaten als auch professionellen Leben unternehmen wollen. Danach begleiten wir unsere Klienten bei der Implementierung ihrer gewünschten Transformation auch in der Organisation.

Ich biete auch Frauenseminare mit der Frauenärztin Katja Barrueto an, in welchen individuelles Coaching mit vertieftem Wissen und praktischen Übungen rund ums bewusste Frausein verbunden wird.

Parallel zu meiner akademischen und professionellen Laufbahn praktiziere ich seit über zwanzig Jahren diverse Techniken zur Förderung von Achtsamkeit und vertiefter Selbstwahrnehmung:

  • Embodiment Techniken, welche auf die Wahrnehmung von Körperempfindungen fokussieren und unter anderem den Abbau von Spannungen oder anderen belastenden oder blockierenden körperlichen Erinnerungen fördern (Ausbildung zur Instruktorin bei Michaela Boehm)
  • Meditation (Vipassana bei S. N. Goenka und Integral Zen bei Doshin M.J. Nelson)
  • Yoga (inkl. zweijähriger Ausbildung zur Yogalehrerin an der Bihar School of Yoga 2009 in Indien und dem Ableger in Australien)

Jeder dieser Bereiche nährt den anderen, und die Kombination dieser Elemente inspiriert mich. Meine Intention ist es, auch anderen Menschen deren befruchtendes Potential zu einer nachhaltigen persönlichen Entwicklung zu erschliessen, die sich über alle Aspekte ihres Lebens ausweitet. Dies geschieht auf der individuellen, einer teamzentrierten und auch auf der Organisationsebene. Dabei ist mir wichtig, dem Gegenüber authentisch zu begegnen und auch selber mich immer wieder zu reflektieren.

In meiner freien Zeit bin ich oft in der Natur unterwegs, sehr gerne in den Bergen beim Klettern oder Wandern. Und nicht zuletzt geniesse ich es seit knapp zwei Jahren, mit unserem Sohn die Welt neu zu entdecken.